Hauptstadt Oviedo – Teil 1

Die autonome Gemeinschaft

 

Im Norden Spaniens, zwischen dem Kantabrischen Meer und dem Kantabrischen Gebirge, liegt die autonome Gemeinschaft Asturien. Asturien grenzt im Süden an Kastilien und Leon, im Westen an Galizien und im Osten an Kantabrien. Zu Asturien gehört die Costa Verde, die „grüne Küste“ Spaniens mit einigen der schönsten Strände des Landes. In dieser Region Spaniens finden Sie nicht das heiße und trockene Klima Zentral- und Südspaniens vor, hier wird das Klima vom Ozean bestimmt. Deswegen grünt die Landschaft wesentlich mehr und wird gerne als das „grüne Spanien“ bezeichnet. Das Kantabrische Gebirge dient Asturien quasi als Klimascheide zum Tafelland. Der große Vorteil in dieser Region ist, dass Sie sich nicht zwischen Wanderurlaub und Strandurlaub entscheiden müssen, hier bekommen Sie beides in einem Abwasch. Asturien bietet seinem Besucher eine Landschaft voller Kontraste. Die Küstenregion erinnert eher an das Flair Südenglands als an die typisch spanischen Küsten. Das unzugängliche Gebirge hat seinen Beitrag dazu geleistet, dass regionale Besonderheiten und Traditionen bewahrt werden konnten. Olivenbäume, Sangria und Flamenco werden sie hier schwerlich vorfinden, stattdessen erwarten Sie grüne Wiesen, Apfelsaft und Dudelsackklänge. Spanien einmal anders erleben!

 

Die Hauptstadt Oviedo

 

Oviedo zählt zu den ältesten Städten Spaniens. Gegründet im 8. Jahrhundert hieß sie einst Ovetum. Von Beginn an war die Stadt eng mit der asturischen Monarchie verbunden und so ist es kaum verwunderlich, dass sie schnell zur Hauptstadt des Königreiches erhoben wurde. Dies können Sie bei einem Besuch dieser Stadt nicht übersehen, denn der mittelalterliche Altstadtkern spricht für sich. Sie können die Altstadt insofern in vollen Zügen genießen, als dass sie autofreie Zone ist. Ein ungetrübtes Erlebnis erwartet Sie also bei der Besichtigung der präromanischen Kunstwerke oder einem Besuch der zahlreichen Apfelweinschenken.

Sie erkunden die Stadt am besten bei einem Spaziergang beginnend beim Turm der Kathedrale. Hier können Sie schon einige der bedeutendsten Bauten Oviedos bewundern. Die Kirche San Tirso, der Velarde-Palast und das San Vicente-Kloster, um nur einige zu nennen. Die Universität von Oviedo ist das letzte historische Gebäude bei Ihrem Rundgang durch die Altstadt. Nach ihr beginnt der „neue Stadtteil“. Hier finden Sie Fassaden aus dem 16. Jahrhundert in Platereskenstil vor, welche Sie weiter bis zum Kreuzgang geleiten. Dieser ist ganzjährig Schauplatz zahlreicher kultureller Aktivitäten. Die nahegelegenen Paläste Toreno und Camposagrado sollten Sie sich ebenfalls nicht entgehen lassen.

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