Gesundheit, Schönheit, Heilung

Aloe vera – ein Wunder der Natur

 

Die Heimat der Aloe vera lässt sich nur vermuten. Möglicherweise liegt sie auf der arabischen Halbinsel. Da sie aber in allen tropischen und subtropischen Regionen gedeiht, wurde sie eben auch bei uns im Mittelmeerraum und den Kanarischen Inseln kultiviert. Besonders wohl fühlt sich diese Wüstenlilie in sandigem, trockenem und kalk- und lehmhaltigem Boden. Die Aloe vera lässt sich leicht kultivieren und als „Doktor aus dem Blumenkübel“ sollte sie eigentlich in allen Haushalten zu finden sein. Allein unsere Breitengrade sprechen gegen ein einfaches Ziehen auf unseren Balkonen oder in unseren Gärten. Die Aloe vera ist eine Unterart der Affodillgewächse und stammt aus der Gattung der Aloen. Sie ist stammlos oder verfügt über einen nur sehr kurzen Stamm, der oftmals einen Umfang von bis zu dreißig Zentimetern erreicht. Ihre Blätter sind dicht angeordnet und werden 40-50 Zentimeter lang. Die Blätter der Aloe vera speichern soviel Wasser, dass die Pflanze über mehrere Monate ohne Regen auskommt.

 

Gesundheit, Schönheit, Heilung

 

All das erwarten wir von dieser Pflanze. Für unsere sämtlichen Befindlichkeiten soll sie herhalten. Jünger soll sie uns machen, schöner soll sie uns machen und gesünder soll sie uns auch noch machen. Und tatsächlich erfüllt sie die meisten unserer Ansprüche an sie. Aloe vera finden wir in unzähligen Artikeln unseres Supermarkts. Ob in Lebensmitteln oder als Zusatz im Toilettenpapier,  Aloe ist ein Allrounder. Mit zwanzig bis sechzig Euro wird der Liter Saft dieser Pflanze gehandelt. Als Durstlöscher ist er also nicht unbedingt zu empfehlen. Marktführender Lieferant für Aloe vera Gel sind die USA.  Auf den Zuchtflächen allein in Mexiko wird für einen Wert von etwa 30 Millionen Dollar auf dem Weltmarkt produziert. Ständig modernisierte Technologien sorgen für eine immerwährende Verbesserung bei der Verarbeitung und Stabilisierung des Gels.

 

Die Ernte und die Verarbeitung

 

Jede Pflanze kann zwischen acht bis zehn Jahre genutzt werden, wenn man sie richtig erntet. Erst wenn eine Pflanze zwei oder sogar drei Jahre alt ist, kann man sie das erste Mal beernten. Wichtig ist, dass immer mindestens zwölf der Blätter am Stamm bleiben. Geerntet werden immer nur die äußeren Blätter, so alle zwei Monate etwa. Nie mehr wie drei oder vier – und der Schnitt muss am Ansatz sauber durchgeführt werden. Um alle Wirkstoffe der Pflanze zu erhalten, muss die Ernte sofort zur Industrie befördert werden. Innerhalb von sechs Stunden verringert sich die Aktivität der Wirkstoffe deutlich. Na dann, Tempo Jungs!

%d Bloggern gefällt das: