Provinz Asturien – Teil 1

Die Provinz Asturien

 

Asturien ist vom Tourismus bislang nur sehr unaufdringlich erschlossen, was dem Urlauber in dieser Region den Massentourismus erspart. Dies ist nur einer der Gründe, warum uns eine Reise nach Asturien immer wieder in Hochstimmung versetzt. Die einmalig schönen Strände und Küstenlandschaften, eine sehr abwechslungsreiche Natur, eine sehr hochwertige Gastronomie und nicht zuletzt viele kulturelle Ereignisse ziehen uns immer wieder hierher.

Hinzu kommt, dass die Temperaturen hier im wilden Norden Spaniens jederzeit gut erträglich sind. Selbst Spanier machen ihren Sommerurlaub gerne in dieser Region, denn während im sonstigen Spanien die Temperaturen auf um die 40 Grad klettern, ist es in Asturien bei um die maximal 30 Grad gut auszuhalten.

Wer nach Asturien reist, kommt nicht nur wegen der schönen Strände. Hier gilt es eher die unglaublichen Kontraste der Landschaft und einmalige Flora und Fauna zu erleben und genießen. Die Strände haben Sie ja inclusive.

Allein die Region um die Picos de Europa bietet äußerst interessante Floren- und Faunenelemente.  Auf recht engem Raum verteilen sich hier mediterrane, alpine und mitteleuropäisch-atlantische Arten. Für echte Naturbeobachter ist dies von besonderem Reiz.

 

Das Mittelgebirge von Asturien – der Sierra de Cuera

 

Dieser Gebirgszug schiebt sich zwischen die parallel verlaufende Küste und den Picos de Europa. Vom Sierra de Cuera haben Sie einen fantastischen Blick sowohl auf die Küste als auch auf die Picos. An Wanderwegen fehlt es hier jedenfalls nicht. Wer besonders fit ist, besteigt noch eben den höchsten Punkt des Gebirges, den 1.315 m hohen Pico Turbina.

Besonders Vogelliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Steinadler, Alpendohle oder Alpenbraunelle sind hier genauso unterwegs wie Berglaubsänger und Schlangenadler oder Neuntöter, Grasmücken und Schwarzkehlchen. Und das ist nur eine kleine Aufzählung der hier ansässigen Arten, derer es noch unzählige mehr gibt. Ein Fernglas im Gepäck ist sicherlich eine gute Investition.

Wer die sanft abfallende Südseite hinuntergeht, stößt auf einige Dörfer und etliche Kalksteinhöhlen. In den Kalksteinhöhlen reift der berühmte „Queso de Cabrales“ (Blauschimmelkäse). Die Dörfer zeigen sich noch heute sehr traditionell. Es ist kaum zu übersehen, dass einst die Viehwirtschaft die Einahmequelle Nummer eins war.

Auf der dem Meer zugewandten Gebirgsseite findet sich eine Vielzahl an Bächen. Hier tummeln sich Fischotter und Wasseramseln gleichermaßen. Und da es in dieser Region Spaniens keine Trockenzeit gibt, gedeihen Farne und Moose in den feuchten Tälern besonders gut. Selbst der sehr seltene Königsfarn und die Hirschzunge sind anzutreffen.

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