Altstadt von Santiago de Compostela – ein Traum, nicht nur für Gläubige

 

Santiago de Compostela gehört seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt ist nicht nur der Sitz des katholischen Erzbischofs, sie ist auch ein Wallfahrtsort und das Ziel eines jeden Pilgers, der auf dem Jacobsweg wandert. Ihren besonderen weltweiten Ruhm verdankt diese wunderschöne Stadt wohl nicht zuletzt dem Autor Hape Kerkeling, der das Buch „Ich bin dann mal weg“ schrieb. Santiago de Compostela ist die Hauptstadt der Autonomen Gemeinschaft Galiziens und ein wichtiger Industrieeller Standort der Pharmazie. Zudem steht hier die Universität Santiago de Compostela.

 

Die Sehenswürdigkeiten von Santiago de Compostela

 

Die gesamte Altstadt von Santiago de Compostela ist von der UNESCO geschützt und wirklich sehr sehenswert. Besonderes Augenmerk müssen Sie auf die Rúa do Franco legen. Diese Straße kennt keine Ruhe. Sie führt Sie direkt auf den Platz vor der Kathedrale von Santiago de Compostela. Die Kathedrale ist dreischiffig und ihr Grundriss ist das lateinische Kreuz. Sie ist 97 Meter lang.

Die heilige Pforte der Kathedrale öffnet nur in einem „Heiligen Jahr“ und das ist nur der Fall, wenn der 25. Juli auf einen Sonntag fällt. In einem solchen „Heiligen Jahr“ kündigen unzählige hohe Besucher aus der Monarchie ihren Besuch an. Auch wird in einem „Heiligen Jahr“ der Weihrauchkessel zu jeder Pilgermesse geschwenkt. Das ist sonst nur zu besonderen Anlässen der Fall. Wenn Sie die Kathedrale Santiago de Compostela besuchen, finden Sie am Hauptaltar die anmutige Statue des Jakobus. Diese dürfen Sie sogar umarmen zur Begrüßung. Ob Sie nun gläubig sind oder nicht, das Gefühl der Umarmung hinterlässt etwas Wärmendes.

In der Nähe der Kathedrale befindet sich das Parador-Hotel. Ursprünglich war das Hotel das Hospital de los Reyes Católicos. Seit dem Jahr 1509 nahm das Hospital Reisende auf. Das Ambiente dieses Hotels ist sehr luxuriös. Hier spiegelt sich, unter anderem, die Haupteinnahmequelle von Galizien wider. Der Tourismus. Denn außer dem Fisch- und Muschelfang gibt es nichts, was man auf der Iberischen Halbinsel zu Geld machen könnte. Somit bleibt nur das einträgliche Geschäft mit den Pilgern und Touristen.

 

Was hat Santiago de Compostela noch zu bieten

 

Die Kirche San Miguel dos Agros dürfen Sie sich ebenso wenig entgehen lassen wie das 20.000 Quadratmeter große Kloster San Martin Pinario, welches im 16. bis 18. Jahrhundert erbaut wurde. Seine Innenausstattung entspricht dem Stil des galizischen Barock und von atemberaubender Schönheit. Der bedeutendste Profanbau der spanischen Romantik ist der Palacio de Gelmirez und somit ein Muss auf Ihrer Tour. Aber auch das Kloster San Payo de Antealtares und natürlich die Universität müssen Sie besuchen. Ach, was erzählen wir hier viel – Santiago de Compostela ist nicht zu beschreiben – es ist eine Stadt, die man gesehen haben muss!

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