Altstadt von Salamanca – UNESCO Weltkulturerbe 1988

 

Natürlich ist auch Salamanca die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die Provinz Salamanca gehört zur autonomen Region Kastilien-León. Fahren Sie etwa 220 km ab Madrid in nordwestliche Richtung und schon präsentiert sich Ihnen diese kleine multikulturell geprägte Stadt. Es wird Ihnen sofort auffallen, dass die Straßen voll sind mit jungen Leuten, die dieser ernsthaften Stadt eine sehr lebendige Atmosphäre verleihen. Das liegt an der Universität in Salamanca. Sie ist die älteste Universität Spaniens und eine der ältesten Universitäten Europas. Auch zählt sie zu den schönsten Exemplaren der Renaissance. In Salamanca finden Sie aber auch herausragende kunsthistorische Prunkstücke verschiedenster Stilrichtungen. Vertreten sind unter anderem barocke, gotische, platereske und romanische Bauweisen. Wenn Sie Salamanca besuchen, wäre es in jedem Fall von Vorteil, im Fremdenverkehrsbüro vorbeizuschauen. Hier bekommen Sie ausführliche Informationen über Führungen, Routenplanungen und Rundfahrten. So verpassen Sie nicht die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten und bekommen diese auf originelle Weise präsentiert. Es lohnt sich.

 

Die Ausstellung „Ieronimus“

 

Die Ausstellung finden Sie in der Kathedrale. Diese ist kaum zu übersehen, denn die mittelalterlichen Türme ragen über die Silhouette der Stadt empor. Die Türme haben eine beeindruckende Höhe 110 Meter und sind eines der wichtigsten Wahrzeichen von Salamanca.

Ieronimus ist der lateinische Name des berühmten spanischen Bischofs Jerónimo de Périgueux. Er wurde 1102 zur Leitung des Wiederaufbaues der Diözese nach Salamanca entsandt. Ieronimus dominiert den Anfang der mehr als 900jährigen Geschichte der Kathedralen von Salamanca.  Er erhielt den Auftrag, die Kirche Santa Maria errichten zu lassen. Der Bau der alten Kathedrale dauerte bis ins 15 Jahrhundert. Die neue Kathedrale wurde dann vom 16. bis ins 18. Jahrhundert erbaut, das nur nebenbei. Der Rundgang der Ausstellung führt Sie in die Türme der Kathedrale und bringt Ihnen die 900jährige Geschichte des Ortes näher. Zudem bietet sich die Besichtigung der Ausstellung dazu an, vom Mocha-Turm und von der Anaya-Terrasse einen einmaligen Blick auf die Stadt zu genießen.

 

Die Kathedralen und weitere Monumente

 

Wie bereits erwähnt, gibt es also in Salamanca zwei Kathedralen. Das ist nicht nur ungewöhnlich, es ist einzigartig und einer der Gründe, warum die Stadt zu Ruhm kam. Das die alte Kathedrale nicht abgerissen wurde verdanken wir den Salmantinern, die diese nicht zerstören wollten. Allein dies widerspricht den damaligen Gepflogenheiten. Die neue Kathedrale ist im plateresken Stil erbaut. Dieser entstand in der Übergangszeit von der Gotik zur Renaissance. Beide Kathedralen treffen sich im Patio Chico – der kleine Hof – dort sind die Kirchen zusammengebaut.

Verpassen sollten Sie keinesfalls einen Gang über das Universitätsviertel, die Besichtigung der Klöster und der Statuen.

Nehmen Sie bequeme Schuhe mit, denn Sie werden viel laufen müssen, wenn Sie alles sehen möchten. Viel Spaß!

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