Rund um Nerja

Nerja

Verwinkelte Gässchen, alte Burgen und verschwiegene Höhlen sind die stillen Zeugen vorzeitlicher maurischer Kulturen rund um das „weiße Dorf“ an der Costa del Sol. Eingeschlossen zwischen den Gebirgszügen des Almijara im Norden und den rauschenden Wellen des Mittelmeeres liegt die Gemeinde Nerja ungefähr 50 Kilometer östlich von Malaga. In der kleinen Ortschaft mit seinen ungefähr 20.000 Einwohnern findet man noch Ruhe und Entspannung.

Auf den Spuren alter Kulturen

Vor ungefähr 60 Jahren haben spielende Kinder in dem nahegelegenen Dorf Maro riesige Tropfsteinhöhlen entdeckt. Neben Knochen, Werkzeugen und Schmuck, befinden sich überwältigende Malereien aus vergangenen Kulturen in der Cueva de Nerja. Die ältesten Fundstücke, schätzt man,sind ungefähr 30.000 Jahre alt. Natürlich gebildete Stalaktiten und Stalagmiten schaffen mit einzigartigen Klang- und Lichtanimationen eine ganz besondere Atmosphäre. Jedes Jahr finden zahlreiche Musik- und Tanzfestivals in den Höhlen statt, die Besucher aus der ganzen Welt anlocken.

Rund um Nerja gibt es durch Fels- und Gebirgsketten abwechslungsreiche Möglichkeiten für aktive Naturfreunde die Gegend wandernd oder kletternd zu erkundigen.

Andalusische Küche genießen

Bei einem Besuch in Spanien gehört ein Tapas-Abend mehr als einmal zum Urlaubsprogramm. In der kleinen Gemeinde gibt es speziell durchgeführte Tapas-Touren, bei denen man die Leckerbissen aus der Gegend, hervorragenden Muskateller und angenehme spanische Gesellschaft genießen kann. Wer  dann letztendlich genug von Tapas hat, findet in den zahlreichen Wirtshäusern, Fischrestaurants oder internationalen Gaststätten sicherlich etwas Passendes.

Spanisch lernen mit Gleichgesinnten

Nerja ist nebenbei auch für seine guten Sprachschulen bekannt. Es gibt sicherlich kaum eine bessere Möglichkeit eine Sprache zu lernen als in einem Land, in dem sie auch tatsächlich gesprochen wird. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene, es werden zahlreiche Kurse angeboten, bei denen direkt auf die individuellen Anforderungen der einzelnen Teilnehmer eingegangen wird. Durch die günstigen klimatischen Bedingungen wird der Unterricht zum Teil auch draußen abgehalten. Sowieso wird das Lernen nicht nur auf das Lesen in Büchern beschränkt. Kochunterricht am Nachmittag, Flamenco-Tanzkurse am Abend und regelmäßige Ausflüge in die Umgebung bieten Vokabeltraining der ganz anderen Art.

Die Unterkunft während eines Sprachaufenthalt in Spanien kann ganz gewöhnlich im Hotel oder einer Ferienwohnung stattfinden. Wer aber etwas ganz Besonderes erleben will, hat die Möglichkeit in einer spanischen Gastfamilie unterzukommen. Eine ganz besondere Gelegenheit, den wann kann man sonst die Kultur eines Landes so hautnah miterleben.

 

 

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