Ibiza mit anderen Augen sehen

Artenvielfalt und Kultur von Ibiza – Ibiza mit anderen Augen sehen

 

Mit seinen Obstgärten, Wanderwegen und Weingärten hat das weiße Ibiza eindeutig mehr zu bieten als nur Party- und Strandurlaub. Auf Ibiza vereinen sich Natur- und Kulturerbe der Menschheit. Zum einen wartet Ibiza mit einer jahrtausendealten Kultur auf und zum anderen mit einer großen biologischen Artenvielfalt. Alles zusammen genommen war für die UNESCO Grund genug, Ibiza in die Weltkulturerbe- und Weltnaturerbe-Liste aufzunehmen. Das Glanzlicht der Insel ist zweifelsfrei die ibizenkische Natur. Ibiza ist eine von Ruhe geprägte Naturoase. Selbst wenn in den Sommermonaten reges Leben die Ferienzentren und Städte beherrschen, bekommt man auf dem größten Teil der Insel nichts davon zu spüren. Hier wird die Ruhe nur von den Geräuschen der Natur unterbrochen. Egal welches Ziel Sie als Urlauber auf dieser Insel verfolgen, Sie werden es finden. Allein die 60 sagenhaft schönen Strände, dazu unzählige versteckte Buchten und nie mehr als eine Stunde vom herrlich türkisfarbenen Wasser entfernt, sind dieses Urlaubsziel wert. Aber auch stattliche Wälder, spektakuläre Berge und Täler sowie die geschichtsträchtigen Altstädte finden ihre Anhänger. Und wenn Sie es besonders ursprünglich mögen, besuchen Sie eines der unberührten Dörfer auf der Insel. Die Ureinwohner offenbaren Ihnen gerne und freizügig ihre kulturelle Vergangenheit und ihre uralten Bräuche. Ein Erlebnis der besonderen Art.

 

Spannungsgeladene Kultur

 

Die Ureinwohner der Insel waren etwa 2000 v. Chr. die Pityusen. Etwa 7.-2. Jahrhundert v. Chr. gründeten die Phönizier die erste Kolonie an der Ostseite der Hafenbucht. Die Inseln bekamen den Namen Balearen rückschauend auf Hannibals Feldzug gegen Rom, indem er die berüchtigten Steinschleuderer „Els Foners Balears“ mit sich führte. 123 v. Chr. eroberten die Römer die Balearen. Im 5. Jahrhundert n. Chr. fielen die Vandalen auf Ibiza ein und die Insel wurde komplett verwüstet. 8.-13. Jahrhundert hatten die Mauren die Macht. Ab 1229 dann waren die Christen im Zuge der Reconquista am Start. Das war die katalanische Eroberung. Die ibizenkischen Korsaren waren dann vom 16.-19. Jahrhundert die Machthaber der Insel. Alles in allem gesehen strotzt Ibiza nur so vor kulturellem Erbe.

 

Ibiza, Teil des andalusischen Felsgebirges

 

Das andalusische Felsgebirge zieht sich von Gibraltar bis über die Sierra Nevada. Die Balearen werden vom etwa 100 km entfernten Festland mittels eines 1,5 km tiefen Meeresgraben getrennt. Ibiza ist eine hügelige Insel mit teils stark zerklüfteten oder steilen Küsten. Der höchste Punkt der Insel ist der Sa Talaia mit einer Höhe von 476 m über NN. Die berühmten Pinienwälder, aber auch die zahlreichen Feigen-, Mandel-, Oliven- und Johannes-Brotbäume sorgen dafür, dass die Insel immer im satten Grün erscheint, selbst in der größten Sommerhitze. Und selbst in der kühlen Jahreszeit steht Ibiza in der Blüte verschiedener Pflanzenarten. Ein Paradies für die Sinne.

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