Costa Vasca – die baskische Küste

 

Die Costa Vasca ist die Küste des spanischen Baskenlandes an der Atlantikküste. Sie ist die Letzte in der Reihe der spanischen Küsten und zieht sich bis ins französische Bayonne. Ihre direkte Lage am Kantabrischen Meer erklärt ihre lange Tradition zur Fischerei. Doch auch Ackerbau und Viehzucht haben eine lange Tradition, denn an der Costa Vasca ist wie an den anderen Küsten im Norden Spaniens der überwiegende Teil der Landschaft grün. Die beste Zeit um diese Küste kennenzulernen ist von Juli bis September, zu dieser Zeit ist hier die Badesaison bei recht erträglichen Temperaturen. Auch an dieser Küste sind die Kontraste faszinierend. Grüne Hügel, Berglandschaften, steile Küsten, feine Sandstrände und als Zugabe das tiefblaue Kantabrische Meer. Ihre Länge beträgt 176 Kilometer und ihre Steilküsten sind zum Teil bis zu 300 Meter hoch.

Mitten in der Stadt San Sebastian ist einer der schönsten Strände dieser Küste gelegen. La Concha. Seine Länge beträgt knapp eineinhalb Kilometer. Seines feinen schimmernden Sandes wegen wird er auch gerne als der goldene Strand bezeichnet. Nur wenige Kilometer weiter westlich in Zarautz liegt ein gleichwertig schöner zweieinhalb Kilometer langer Sandstrand.

 

San Sebastian – auf baskisch „Donostia“

 

San Sebastian ist eine Küstenstadt und zählt zu den attraktivsten Städten entlang der Küste. Sie liegt in einer Bucht -Bahía de La Concha- zwischen den Bergen Urgull und Igeldo an einem weißen Strand. Die einmalig schönen Strände mit ihren grünen Einsäumungen bedürfen keiner weiteren Schilderung, also wenden wir uns der Altstadt zu. Die Stadt ist bekannt als Austragungsort für das Jazzfestival und daher auch international eine Größe. Doch hat sie auch eine wahrlich romantische Seite und eine kulturelle Geschichte. Viele Museen und Bauwerke sprechen ihre eigene Sprache. Die Kirchen San Vicente und Santa María del Coro befinden sich im ältesten Teil der Stadt. Erstere ist gotisch und Letztere im Renaissance- und Barockstil. Das Museum San Telmo beherbergt Gemälde-, Archäologie- und Ethnografiesammlungen. Ein Besuch dieses Museums ist schon deshalb lohnenswert, weil es in einem ehemaligen Dominikanerkloster untergebracht ist. Alle Sehenswürdigkeiten aufzuzählen, würde den Rahmen an dieser Stelle sprengen, zudem muss man die Stadt selbst in Augenschein nehmen, um sich von seiner romantischen Schönheit zu überzeugen.

 

Laguardia in der baskischen Rioja

 

Eine der schönsten mittelalterlichen Städte fanden wir in der Region La Rioja Álava. Mit jedem Schritt auf den Straßen Laguardias gehen Sie geradewegs zurück in das 15. Jahrhundert. Wir hatten an dem Tag als wir die Stadt entdeckten das Glück, dass ein mittelalterlicher Markt stattfand. Die Atmosphäre an diesem Tag in dieser Stadt war perfekt. Der Ortskern ist auf einem Hügel errichtet und von einer Stadtmauer umgeben, die aus der Zeit 1200 n. Chr. stammt. Laguardia ist ebenso ein Geheimtipp wie die ganze Ecke um Álava. Das hier ist noch das echte ursprüngliche Spanien, der Rest ist zum größten Teil Tourismus, Tourismus und nochmals Tourismus.

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