Hauptstadt Pamplona Teil 2

 

Ein bisschen Geschichte…

 

Da wo sich heute die Kathedrale der Stadt erhebt, schlug 75 v.Chr. der römische General Pompeius sein Lager auf. An dieser Stelle befand sich bereits eine vaskonische Siedlung und Pompeius begann diese zu einer Stadt auszubauen. Er gab ihr seinen Namen und aus Pompaelo wurde später, als die Westgoten die Stadt übernahmen, Pamplona.
Als Pamplona zum Königreich wurde, wurde sie zur Hauptstadt und später dann zur Hauptstadt des Königreiches Navarra. Zu dieser Zeit entwickelte sich Pamplona in drei einander bekämpfende Märkte und jede der drei Gruppen befestigte sein „Reich“. Es gab San Nicolás, San Cernin und Navarreria. Erst 1423 griff dann König Karl III, der Edelmütige, ein und sorgte mit seinem Privilegio dafür, dass die Stadt nun zu einem zusammenwachsen konnte. Es gab ein neues Stadtwappen und das Bauen interner Festungen war nun verboten.
Wenn Sie nach Pamplona reisen und sich für die Sehenswürdigkeiten der Stadt interessieren, haben Sie viel zu tun, denn die Stadt hat viel zu bieten. Die Kathedrale Santa María, erbaut im 14. und 15. Jahrhundert, ist wegen ihres imposanten Kreuzganges, der einer der bemerkenswertesten seiner Art ist, auf jeden Fall ein Muss. Absolut interessant und sehenswert sind die bereits erwähnten drei Marktflecken. Jedes hat seine eigene Kirche und eigenen Stadtmauern. An der Grenze der drei Marktflecken befindet sich das Rathaus von Pamplona, welches König Karl III genau dort erbauen ließ, um ein Symbol zur nun vereinigten Stadt zu setzen. Das war nur ein kleiner Auszug aller auf Sie wartenden Sehenswürdigkeiten, die allesamt bestaunt werden möchten und sollten.

 

Die regionale Küche

 

Auch in Pamplona und natürlich gilt das für die gesamte Region Navarra kommt Ihr Gaumen voll auf seine Kosten. Gemüseanbau wird besonders groß geschrieben und ganz vorne steht der sagenumwobene Spargel aus Navarra. Angebaut wird er im Ebrotal und er ist weiß, woran Sie gut erkennen können, dass er unter der Erde wuchs und nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt war. Er ist perfekt im Geschmack und kaum faserig. Die Küche Navarras gibt Gaumenfreuden wie zum Beispiel das „Ajoarrieo“ (Kabeljau im Schmortopf) oder das „Alcachofas con jamón“ (Artischocken mit Schinken) oder auch das „Rabo de buey guisado al vino tinto“ (Ochsenschwanzragout mit Rotwein) her. Diese Gerichte können Sie auch Zuhause zubereiten, Rezepte dazu finden Sie jede Menge im Netz. Wenn Sie die Region schon einmal bereist haben, wird es Ihnen wie ein Dèjá-vu vorkommen.

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