Hauptstadt Pamplona Teil 1

Die autonome Gemeinschaft im Allgemeinen

Navarra gehört zu den kleinsten autonomen Gemeinschaften Spaniens, mit nur einer Fläche von knapp 10.400 km². Westlich grenzt sie an das Baskenland, östlich an Aragonien und südlich an die Region La Rioja. Der Hauptkamm der Pyrenäen im Norden der Region bildet die Grenze zu Frankreich. Klimatisch gesehen hat Navarra einiges zu bieten, denn es durchläuft quasi drei Klimazonen. Feuchtes Bergklima im Norden, trockene Sommer und kalte Winter im Süden und ganzjährig mildes Klima im Zentrum der Region. Auch sprachlich ist Navarra dreigeteilt. Überwiegend baskisch wird in den 62 baskischen Gemeinden gesprochen. In 162 anderen Gemeinden ist Spanisch die Haupt- und Amtssprache. Und in weiteren 48 Gemeinden gilt sowohl Spanisch als auch Baskisch als Amtssprache. Die autonome Gemeinschaft verfügt über einen erheblichen monumentalen Reichtum, was auch an dem Umstand liegt, dass der Jakobsweg quer durch diese Region verläuft. So gibt es eine Vielzahl an mittelalterlichen Städten, die sehr sehenswert sind. Navarra war seit dem 10. Jahrhundert, als es zum christlichen Königreich wurde, selbstständig. Das hielt bis ins Jahr 1234 an, da ging es dann ins französische Königreich über, der Liebe wegen, durch Heirat. Im Jahre 1512 wurde Navarra wieder ins nun Vereinigte Königreich Spanien integriert. Doch, bis weit ins 19. Jahrhundert, hielt Navarra an seinen eigenen Gesetzen und seiner eigenen Währung fest.

 

Pamplona, die Hauptstadt Navarras

Bei den Meisten unter Ihnen ist Pamplona sicher wegen des traditionellen Stiertreibens bekannt. Das ist in der Tat schade, denn Pamplona hat mehr zu bieten als diese sinnlose Hatz, bei der Tiere und Menschen verletzt werden. Bei Letzteren ist es mir ehrlich gesagt „wurscht“…
Pamplona ist wahrlich nicht groß, gerade einmal 24 km² gibt sie an Fläche her und es leben rund 225.000 Einwohner ihn ihr. Rund um die Stadt finden sich Berge und Hügel, sodass Pamplona romantisch eingebettet liegt. Aufgrund ihrer langen Geschichte gibt es in Pamplona eine Vielzahl an historischen Gebäuden zu besichtigen. Das Stadtbild wird dominiert von der sehr gut erhaltenen Zitadelle und der recht großen Kathedrale. Auch die mittelalterlichen Stadtmauern geben der Stadt ihren eigenen Charakter.
Auch die Gastronomie Navarras lässt sich in Pamplona sehr gut kennenlernen. Zahlreiche Restaurants servieren Gerichte mit den typischen Gemüseprodukten der Region. Eines der bekanntesten Gerichte ist Lamm auf Chilindròn-Art, geschmortes Lamm auf Gemüse. Dazu ein Glas Wein „Navarra“ aus der Region und zum Abschluss einen Schlehen-Anislikör „Pacharán“, dann zurücklehnen und die verschiedenen Geschmacksrichtungen nachwirken lassen. .

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