Die Pyrenäen

Die Pyrenäen – Gebirgskette zwischen der Iberischen Halbinsel und dem restlichen Europa

 

Wussten sie, dass die Pyrenäen eine Fläche von 116.399 Quadratkilometern umfassen und 430 Kilometer lang sind? Nein? Dann wussten Sie sicher auch nicht, dass die Pyrenäen an ihrem höchsten Punkt 3.404 Meter hoch sind. Alles nicht so tragisch, dieses Wissen ist ja auch nicht ausschlaggebend für einen Kurztrip oder einen Urlaub an dieser Gebirgskette. Um Ihr Wissen aber nun zu vervollständigen, erzählen wir Ihnen auch noch den Rest unseres Wissens. Die Pyrenäen verlaufen von Westen beim Atlantischen Ozean bis zum Osten am Mittelmeer. Sie trennen das südliche Spanien vom nördlichen Europa. Es gibt insgesamt siebenundzwanzig Pässe und sie durchqueren Frankreich, Spanien und Andorra. Ihr höchster Punkt liegt bei Aneto.

 

Das Klima in den Pyrenäen

 

In den Pyrenäen strahlt sie Sonne etwa 2000 Stunden im Jahr, also ähnlich sonnenreich wie die französische Mittelmeerküste. Von April bis Juni regnet es im Allgemeinen sehr viel und die Temperaturen halten sich mit etwa 20 Grad in Grenzen. Von Juli bis August erleben Sie hier den Sommer mit 25 bis 30 Grad und viel Sonne. Schwitzen müssen Sie jedoch selten, denn es weht immer ein angenehmer Wind. In den Herbstmonaten kühlt die Temperatur wieder auf das Niveau der Frühlingstemperaturen ab. Im Winter liegt auf den Bergen viel Schnee – manchmal bis zu 6 Monaten. An der See zugewandten Seite herrscht mildes Klima. Die beste Reisezeit ist somit eindeutig der Sommer. Aber wer in den Pyrenäen wandern möchte, sollte dies besser in den Herbstmonaten tun, denn Bewegung macht warm und viel Bewegung lässt uns sehr warm werden. Die gemäßigten Temperaturen sind dann wesentlich angenehmer zum Wandern.

 

Sehenswertes in den Pyrenäen

 

In den Pyrenäen gibt es drei Nationalparks. Der Älteste von ihnen liegt auf unserer spanischen Seite. Den Nationalpark Ordesa y Monte Perdido finden Sie südlich vom Cirque de Gavarnie und er existiert seit 1917. Der Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici ist der kleinste von den Dreien und Sie finden ihn ebenfalls in Spanien. Er liegt in den katalanischen Pyrenäen und es gibt ihn seit 1955. Last, but not least haben wir noch den Parc National des Pyrénées anzubieten. Er ist der Größte von den Dreien, liegt auf der französischen Seite und wurde 1967 zum Nationalpark erklärt. Natürlich gibt es noch jede Menge andere Sehenswürdigkeiten, aber es würde hier komplett den Rahmen sprengen sie alle aufzuzählen. Eines ist jedoch sicher, die Pyrenäen sind allemal einige Reisen wert und mit jeder Ihrer Reisen werden Sie sie mehr lieben lernen.

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