Der Nationalpark Teide auf Teneriffa – Parque Nacional de las Cañadas del Teide

 

1954 wurde der Parque Nacional de las Cañadas del Teide auf der Insel Teneriffa zum Nationalpark erklärt. Sollten Sie je auf Teneriffa Urlaub machen, dürfen Sie sich diese besondere Sehenswürdigkeit keinesfalls entgehen lassen. Der Berg Teide erhebt sich aus einem riesigen Vulkankrater, der einen Umfang von 48 km misst, auf eine Höhe von 3718 Metern. Er ist der höchste Gipfel ganz Spaniens. Der Nationalpark selbst liegt auf einer Höhe von 2000 Metern     und umfasst eine Fläche von 136 km². Auf den Kanarischen Inseln gibt es insgesamt vier Nationalparks, der Teide Nationalpark war der Dritte, der in Spanien gegründet wurde. Teneriffa ist weltweit die drittgrößte Vulkaninsel, der Vulkankrater ist mit seinen 17 km Durchmesser weltweit der Größte. Seit 2007 gehört das Gebiet des Parks zur Liste des UNESCO-Weltnaturerbes.

 

Faszinierende Landschaft und ein aktiver Vulkan

 

Mit der Seilbahn kommen Sie hinauf auf 3555 Meter, also bis fast auf den Gipfel. Die Fahrt nach oben ist mehr als nur interessant zu nennen, denn die Verwandlung der Landschaft von gebirgig bei Vilaflor bis zu einem mondkraterähnlichen Gelände, wenn Sie über die Wolken kommen, ist wirklich faszinierend. Wenn Sie in den Wintermonaten hierher kommen, müssen Sie sich schon warm anziehen, denn auf dieser Höhe können Sie durchaus mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt rechnen, auch Schnee ist um diese Jahreszeit so weit oben keine Seltenheit. Im Sommer hingegen ist es hier eher heiß, mit Temperaturen um die 40 Grad. Sicher möchten Sie nun auch ganz hinauf zum Gipfel, sprich zum Vulkankrater. Das ist zwar möglich, jedoch nicht ohne vorher eine Genehmigung eingeholt zu haben. Viele Faktoren führten zu dieser sinnvollen Maßnahme. Die Genehmigung kostet nichts, aber sie gilt nur für den Tag, für den sie beantragt wurde. Selbstredend kommen Sie auch mit dieser Genehmigung nur bis zum Gipfelkreuz, der Zugang zum Vulkankrater bleibt Ihnen in jedem Fall verwehrt. Die letzte Eruption fand hier im Jahre 1789 statt. Der Aufstieg zum Gipfelkreuz ist äußerst lohnenswert und auch für ungeübte Bergsteiger machbar, jedoch setzt er einige Fitness voraus. Ohne warme Kleidung und passendes Schuhwerk brauchen Sie erst gar nicht anzutreten, denn so nimmt Sie niemand mit. Sechs Stunden dauert es etwa bis zur Ankunft.

 

Warum der Name „EL Teide“?

 

Der Name stammt von den Ureinwohnern Teneriffas. Sie nannten den Berg „Echeyde“. Sie glaubten, dass dort oben der Dämon „Guayota“ lebt, welcher für die Vulkanausbrüche sorgte, als Rache für menschliche Missetaten. Auch soll er ihrer Meinung nach dort den Sonnengott „Magec“ gefangen gehalten haben, der dann schlussendlich von ihrem höchsten Gott, dem „Achamán“ befreit wurde.

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