Das Klima in Spanien – regionale Unterschiede

 

 

Wer war nicht schon mindestens einmal auf Mallorca oder einer anderen Insel im Süden Spaniens im Urlaub? Ein Urlaub auf einer kanarischen Insel ist mit Schönwettergarantie verbunden. Aber Spanien besteht nicht nur aus den Kanarischen Inseln und dem Süden allgemein. Wussten Sie, dass es in Spanien sechs unterschiedliche Klimazonen gibt? Abwechslungsreiche Überraschungen erwarten Sie, wenn Sie sich mit den Klimazonen nicht auskennen. Während auf den Kanarischen Inseln subtropisches Klima herrscht, begegnet Ihnen im Baskenland ein raues Bergwetter. Das trockene Wetter im Sommer trägt oftmals dazu bei, dass Waldbrände entstehen. In der Mitte und im Süden Spaniens sind die Sommer eher als wahrlich heiß zu bezeichnen. Der Norden Spaniens hingegen wartet mit deutlich niedrigeren Temperaturen auf.

 

Wo finden Sie welches klimabedingte Wetter?

 

Als Wetterscheide fungiert das Kantabrische Gebirge. Hier wird Spanien in verschiedene klimatische Zonen unterteilt. Generell gilt: Desto weiter Sie in den Süden kommen, desto heißer wird die Luft und desto weniger müssen Sie im Sommer mit Regen rechnen. Hier regnet es bevorzugt im Frühjahr und im Herbst. Am heißesten ist es im Südosten, also in der Region Andalusiens. 40 Grad Celsius sind hier keine Seltenheit. Gut auszuhalten sind die Temperaturen nur aufgrund der niedrigen Luftfeuchtigkeit. Auch im Winter sind die Temperaturen hier sehr moderat. Das liegt an den Gebirgszügen der Pyrenäen und der Alpen. Diese verhindern, dass atlantische Tiefausläufer in diese Region vordringen können. Sie wirken quasi wie eine Mauer, an der die Kaltluft nicht vorbei kommt. Den Norden und vor allem den Nordwesten und Spaniens hingegen beeinflussen sie dahingehend, dass es dort zu größeren Niederschlägen kommen kann. Doch auch der Norden Spaniens kann im Sommer mit gutem Wetter aufwarten. Einziger Unterschied: Hier sollten Sie mit einzelnen Hitzegewittern rechnen.

 

Die Kanarischen Inseln und die Balearen

 

Die trockenste der Kanarischen Inseln ist Fuerteventura. Sie ist die östlichste Insel der Kanaren. Wenn Sie sich hier einmal die Vegetation anschauen, werden Sie feststellen, dass es kaum welche gibt. Das Klima ist zu heiß und die Luft zu trocken. Je weiter westlich Sie die Inseln bereisen, umso feuchter wird auch die Luft. Auf den Balearen erwartet Sie ein ähnliches Klima wie auf den Kanaren, jedoch sind die Temperaturen hier etwa gemäßigter.

Für Städtebummel und Erkundungstouren in Barcelona oder auch Sevilla bietet sich eher das Frühjahr an, da sind die Temperaturen noch angenehm für derartige Unternehmungen. Für Andalusien wäre ein „Winterurlaub“ anzuraten, denn um die 20 Grad Celsius, sind hier immer möglich. Und wer in Spanien Ski fahren möchte, kann das am besten in den bergigen Lagen der Sierra Nevada.

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