UNESCO Weltkulturerbe 1987 in Sevilla

Im letzten Drittel des 16. Jahrhunderts begann der Bau des heutigen Archivo de Indias (Indienarchiv). Gebaut wurde es ursprünglich für Händler und diente als Warenbörse.
1785 verfügte Karl III, dass das Gebäude nun der Archivierung von Dokumenten zur spanischen Kolonialgeschichte dienen sollte. Diese waren bis dato in verschiedenen Gebäuden an verschiedenen Orten untergebracht. Nun hatte man hier ein Zentralarchiv geschaffen, indem ab 1785 alle Dokumente zur spanischen Kolonialgeschichte untergebracht sind.
Die Kathedrale, der Alcazar sowie das Archivo mitsamt Archivbestand wurden 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.