Spanische Desserts

 

Tarta de Manzana

Wer in Erinnerungen an den letzten Spanienurlaub schwelgt, denkt sicher nicht nur an die strahlende Sonne am azurblauen Himmel, an weitläufige Strände und an bedeutende historische Bauten – auch die abwechslungsreiche Küche, bleibt den meisten Urlaubern in bester Erinnerung. Ob zarte Cremes, luftiges Gebäck oder fruchtige Nascherei – ein Großteil der traditionellen, spanischen Desserts ist weltweit bekannt und erfreut sich bei Jung und Alt größter Beliebtheit.

Cremige Desserts aus Spanien

Cremige Desserts sind als Spezialitäten der spanischen Küche hervorzuheben. Die feinen Cremespeisen, die mit großer Sorgfalt und Hingabe zubereitet werden, bilden den Abschluss der meist aus mehreren Gängen bestehenden Mittag- und Abendessen. Ein Klassiker dieser spanischen Desserts ist die Crema Catalana, die auf den ersten Blick leicht mit ihrer französischen „Schwester“, der Crème brûlée, verwechselt werden kann. Im Gegensatz zu der Cremespeise aus Frankreich werden bei dem spanischen Dessert jedoch Milch und Zimt, nicht aber Sahne und Vanille, zur Zubereitung hinzugezogen. Beiden Cremes gemein ist die knackige Karamellschicht, mit der sowohl die Crema Catalana als auch die Crème brûlée überzogen wird.

(c) Corinna Dumat / pixelio.de

Variante. Bei diesem Dessert werden erlesene Äpfel auf einem feinen Mürbeteigboden gebacken und mit fruchtiger Marmelade glasiert – ein Hochgenuss für alle Sinne. Ebenfalls sehr beliebt ist das Cabell d’àngel, eine sirupartige Masse, die aus den Fasern von Kürbissen hergestellt wird. Diese Süßspeise wird häufig als Füllung diverser Gebäcke – wie den Ensaïmada de Mallorca – verwendet, bildet die Grundlage von Puddings oder wird ohne weitere Art der Zubereitung einfach so verzehrt.

Somit bieten spanische Desserts den Naschkatzen aus aller Welt eine umfangreiche Auswahl an verschiedenen, süßen Verlockungen – wer möchte da schon widerstehen?

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