Klima in Spanien

 

Mallorca Strand
(c) Manfred Walker / pixelio.de

Das spanische Klima ist facettenreich und zeigt sich je nach Region gemäßigt bis extrem. Wenn wir uns die Iberische Halbinsel etwas näher ansehen, können wir Spanien grob in sechs Klimazonen einteilen.

Im nördlichen Spanien liegen die Regionen Galicien, Asturien, Kantabrien, Baskenland und Navarra. Das maritime Klima dieser Regionen wird vom Atlantik geprägt, dies bedeutet, die Einheimischen müssen ihren Rasengarten nicht so oft gießen, denn die Niederschlagsmengen sind auch im Sommer nicht zu verachten. Dies gilt zumindest für den äußersten Nordwesten von Galicien, hier regnet es durchschnittlich stolze 150 Tage im Jahr. Im südöstlichsten Zipfel hingegen kommt man auf nur noch 10 Regentage. Das meiste Nass vom Himmel kommt entlang der nördlichen Atlantikküste in den Wintermonaten runter, dafür sind diese sehr mild, auch wenn die Temperaturen durch die hohe Luftfeuchtigkeit kühler wirken.

 

Wenden wir uns dem Zentrum von Spanien zu. Dazu zählen Kastilien-Leon, La Rioja, teilweise Aragonien, südliches Navarra, Madrid, Extremadura, Kastilien La Mancha und Andalusien. Das Klima in diesen Regionen ist ozeanisch-kontinental, also ist im Winter frieren angesagt und im Sommer schwitzen. Heftige Schneefälle sind keine Seltenheit, dafür entschädigen die Sommermonate mit herrlichem Sonnenschein.

 

[/caption]Kontinentales Mittelmeerklima herrscht im spanischen Osten, in Aragonien, Katalonien, Valencia, Murcia, Kastilien-La Mancha und Andalusien. Auch sind die Jahreszeiten eindeutig zu erkennen, kalte Winter folgen auf heiße Sommer.

 

Wenden wir uns dem Mittelmeerklima in den Regionen Katalonien, Valencia, Murcia, Andalusien und auf den Balearen zu. Mild und frostfrei, das fällt einem als Erstes dazu ein. Als Zweites sind die Winter jedoch mit reichlich Niederschlag ausgestattet. Die Sommersonne heizt dafür ordentlich ein, sodass Anbeter des heißen Planeten in diesen Regionen voll auf ihre Kosten kommen.

 

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Spanien Regen(c) Joujou/pixelio.deDer Winter hat überhaupt kein Interesse daran, auf den Kanaren vorbeizuschauen. Teneriffa beispielsweise glänzt mit Durchschnittstemperaturen zwischen 17 und 26 Grad, und zwar auf das ganze Jahr verteilt. Niederschläge in Form von Regen sind auf den Kanaren je nach Region unterschiedlich in ihrer Häufigkeit.

 

Nun fehlt eigentlich nur noch das Gebirgs- oder Höhenklima. Dieses findet sich vornehmlich in den Höhenlagen der Pyrenäen, des iberischen Gebirges, der betischen Kordillere, des kastilischen Scheitelgebirges und des Kantabrischen Gebirges. Hier ist der Winter knackig kalt und sehr lang. Für ein kleines bisschen Abwechslung sorgen kurze und kühle Sommer.

 

Alles in allem bietet Spanien mit seinen unterschiedlichen Klimazonen für jeden Wetterfan eine Option an. Wintersportler oder Sonnenanbeter, Wanderer oder Müßiggänger, das Wetter versorgt Besucher mit dem, was gewünscht wird. Das schaffen nicht viele Länder, verdad?

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